Film+MusikFest Programm 2026

Emmett Flynn: The Man who came back

Siedhoff & Sierov: Richard Siedhoff (Piano), Mykyta Sierov (Oboe), Claudia Mende (Violine), Frank Bockius (Percussion)

Freitag, 23.10.2026 | 20.00 Uhr | Rudolf-Oetker-Halle

Drei Jahre, bevor er mit Friedrich Wilhelm Murnaus mehrfach oscarprämiertem Film „Sunrise. A Song of Two Humans“ weltberühmt wird, ist George O’Brien in seiner ersten Hauptrolle zu erleben. Als „Harry Potter“ ist er ein verwöhnter, reicher Jungschnösel, der auf seinem vom Vater erzwungenen Weg in die Selbstständigkeit zum Alkoholiker wird, aber die Sucht als „Der Mann der zurückkam“ überwindet.

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Frank Urson: Chicago

Cinematografisches Orchester Axel Goldbeck

Sonntag, 25.10.2026 | 17.00 Uhr | Rudolf-Oetker-Halle

Die Vaudeville-Tänzerin Roxie Hart ist ein Biest. Sie betrügt ihren harmlos-hilflosen Ehemann mit einem Gebrauchtautohändler und erschießt ihn aus Wut, als der sich wegen ihrer Verschwendungssucht trennen will. Ihr schwerstverliebter Gatte, dem sie weismachen kann, dass sie mit seiner Waffe in Notwehr einen Einbrecher getötet habe, nimmt die Schuld auf sich. Doch der Bezirksstaatsanwalt stellt Roxie eine Falle …

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Greta Garbo: The Temptress

Daniel Kothenschulte, Klavier

Donnerstag, 29.10.2026 | 20.00 Uhr | Lichtwerk

Leichen pflastern ihren Weg: Die schöne Elena (Greta Garbo) stürzt ihre Männer ins Verderben. Reihenweise verfallen sie ihrer strengen, geheimnisvollen Aura, werden in den finanziellen Ruin getrieben, duellieren oder vergiften sich, und rächen sich, indem sie sogar einen veritablen Staudamm in die Luft sprengen, der viele Unschuldige ihr Leben kostet …

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Tod Browning: The Unknown

Siedhoff & Sierov: Richard Siedhoff (Piano), Mykyta Sierov (Oboe)

Samstag, 31.10.2026 | 20.00 Uhr | Lichtwerk

Als Halloween Special präsentiert die Murnau-Gesellschaft das Dream Team des Abstrusen, Abnormen und Aberwitzigen: Tod Browning und Lon Chaney, über deren Besessenheiten sich die Hollywood-Presse angemessen empörte: Verglichen mit ihnen, hieß es, sei sogar Erich von Stroheim „ein Apostel der Lieblichkeit und des Lichts“. Der Daily Mirror empfahl den Film jenen, die gern Schmetterlingen die Flügel ausreißen und zusehen, wie Wurst hergestellt wird.

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Ernst Lubitsch: Forbidden Paradise

Metropolis Orchester Berlin, Dirigat Robert Israel

Sonntag, 01.11.2026 | 17.00 Uhr | Rudolf-Oetker-Halle

In einem fiktiven Balkanland herrscht die Zarin Katharina nicht nur über ihren leicht als Russland zu enttarnenden Staat, sondern auch über ein Heer von Liebhabern. Als eine Meuterei droht, wird auch ihr aktueller Galan Alexei zur Bedrohung. Doch statt mit der Waffe regelt man das Problem eher diskret – mit dem Scheckbuch.

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Arthur Robison: The Informer

Gunther Buchwald, Frank Bockius

Donnerstag, 05.11.2026 | 20.00 Uhr | Lichtwerk

Liam O’Flahertys Geschichte eines irischen Revolutionärs, der einen seiner Kameraden verraten hat und nun von den andern verfolgt wird, ist vor allem durch die Tonfilmversion von 1935 unter der Regie von John Ford (einem Cousin des Autors) bekannt geworden. Doch schon vier Jahre nach dem Erscheinen des Romans entstand diese erste Filmversion, die Fords berühmtem Film mindestens ebenbürtig ist.

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Friedrich Wilhelm Murnau: Tartüff

Bielefelder Philharmoniker, Komposition und Dirigat: Bernd Wilden

Freitag, 06.11.2026 | 20.00 Uhr | Rudolf-Oetker-Halle

Nach Der Letzte Mann inszenierte Friedrich Wilhelm Murnau 1925 seinen Tartüff ästhetisch gegensätzlich: Statt der innovativen, „entfesselten Kamera“ nutzte er hier die statische Guckkastenbühne des frühen Kinos. Die Rahmenhandlung zeigt einen reichen alten Mann, dessen habgierige Haushälterin den Enkel mittels Intrigen enterben lässt. Der Enkel kämpft jedoch um sein Recht: Verkleidet führt er dem Großvater einen Film als Gleichnis vor, der die Gier der Frau entlarvt, woraufhin diese verjagt wird.

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Kino für Kurze

Küspert & Kollegen

Ticket für: Sonntag, 08.11.2026 | 15.00 Uhr | Rudolf-Oetker-Halle

Vier kurze Komödien von den Stars des US-amerikanischen Slapstick: Charles Chaplin, Buster Keaton, Stan Laurel & Oliver Hardy, aber auch der zu Unrecht heute kaum bekannte Charles R. Bowers zeigen skurrile Situationskomik, tollkühne Stunts sowie großangelegte Zerstörungsorgien. Ein Programm für Kinder, Eltern, Großeltern, das zeigt, wie anarchisch, frei und lustvoll verantwortungslos das frühe Kino der Attraktionen war.

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Die Spielorte

Rudolf-Oetker-Halle

Einmal im Jahr wird die Rudolf-Oetker-Halle zum größten Kino der Stadt. Mit ihrer besonderen Architektur und der unvergleichlichen Akustik ist sie bis heute ein bedeutendes Zentrum des musikalischen und kulturellen Lebens in Bielefeld. Die programmatische Vielfalt reicht von Klassik, Jazz, Folk, Pop über Crossover-Formate bis hin zu Kabarett, Gesang und Tanz. Der große Saal des 1930 eröffneten Konzerthauses bietet 1.260 Kinofans Platz – neun Plätze mehr als Deutschlands größtes Kino, die Lichtburg in Essen!

Lichtwerk

Mitten im Ravensberger Park liegt das Arthouse-Kino „Lichtwerk“ im historischen und denkmalgeschützten Gebäude der alten Tischlerei, einem Bestandteil der Ravensberger Spinnerei. In gemütlichen Sesseln in schönem Ambiente können Kinofans ein Programm genießen, in dem Kassenschlager ebenso ihren Platz finden wie unbekanntere Independent-Filme.

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